Die pneumatisch betriebenen Extrusionspumpen Nova, Vega, Omega und Ghibli funktionieren mit einem
Druckluftmotor, der den Kolben in eine vertikale Bewegung, von oben nach unten und umgekehrt, versetzt.
Das Material wird von der Unterpumpe angesaugt und zum Auslass geleitet. Die Struktur der „Gruppe der
Unterpumpe” (Saugventil, Pumpkolben, Dichtungen) gestattet die Materialzufuhr sowohl in der Aufwärts- als
auch in der Abwärtsbewegung des Kolbens.
Die Förderleistung einer pneumatisch betriebenen Pumpe hängt von der Materialmenge ab, die sie bei jedem
Zyklus abgibt (ein Zyklus entspricht einem vollständigen Kolbenhub in beide Richtungen) und von der Gesamt-
Anzahl der Zyklen, die sie ausführt.
Die Bauweise der pneumatisch betriebenen Extrusionspumpen ist getrennt: der Pneumatikmotor ist von
der Unterpumpe getrennt und die Flüssigkeit kommt daher nicht mit dem Motor in Berührung. Bei diesem
Förderpumpentyp ist das Ansaugventil kein Kugelventil, sondern eine Platte, die das Pumpen hochviskoser
Produkte ermöglicht (bis zu 2 Millionen cps).
In der Regel werden diese Pumpen an pneumatisch betriebenen Rammpressen befestigt, mit denen das Material
direkt aus dem Gebinde angesaugt wird und ein schneller Austausch desselben möglich ist.
Eine an der Pumpenbasis befestigte Folgeplatte komprimiert das Material. Das verhindert die Kavitation,
gewährleistet einen konstanten Produktfluss und schützt das noch nicht gepumpte Material vor Staub, Feuchtigkeit
und Aushärtung infolge von Luftkontakt.
Das Pumpen von Flüssigkeiten mit einer Viskosität, die von der angegebenen abweicht, führt zu Unwucht.
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