Die Kompletteinheiten CH200 bestehen im Wesentlichen aus den folgenden Komponenten:
- Elektropneumatische Kaskade mit Rack: enthält die Hauptstromkreise und steuert sowohl die elektrischen als
auch die Pneumatikkreise.
- Pulverbehälter oder Rütteltisch.
- Venturipumpe saugt das Pulver an und schickt es an die Pistole.
- Pistole CH200, bestehend aus einem Block aus vakuumgegossenem Epoxidharz, der elektrische Isolierung
und mechanische Widerstandsfähigkeit auf höchstem Niveau garantiert.
- Fahrwagen für den Transport des gesamten Systems.
Die Pistole und die Kaskade sind miteinander durch ein Niederspannungskabel verbunden, was dem Bediener
Sicherheit garantiert.
Die Spannungsumwandlung erfolgt über den integrierten Vervielfacher in der Pistole, der eine Spannung von bis
zu 100 KV an den Elektroden garantiert.
Das zu lackierende, saubere und eventuell vorbehandelte Objekt wird geerdet.
Das Pulver wird durch die Elektroden am Ausgang der Pistole elektrostatisch geladen und vom Objekt angezogen:
man erhält so eine vollkommen gleichmäßig bedeckte Oberfläche von erheblicher Dicke.
Das Objekt kommt dann in einen Brennofen, wo das Pulver schmilzt und einen extrem widerstandsfähigen Film
bildet.
Alternativ zur Pistole CH200 kann dabei auch die triboelektrische Pistole CH200 TRIBO eingesetzt werden.
Sie wird über den Pulverschlauch mit einem Pulver-Luft-Gemisch sowie über einen zusätzlichen Schlauch mit
Druckluft beschickt: das Pulver lädt sich in der Pistole durch Reibung auf und die Intensität der zusätzlichen Luft
gestattet die Regulierung des triboelektrischen Effekts. An der elektropneumatischen Kaskade lässt sich die
Intensität der elektrostatischen Ladung überprüfen.
- Den Pulverlack kühl und trocken, in dichten Behältern und nicht zu lange aufbewahren.
- Die Oberfläche des zu behandelnden Erzeugnisses muss sauber und korrekt vorbehandelt sein.
- Die Versorgungsbehälter des Pulvers, die Kabine und das Rückgewinnungssystem müssen frei von verunreinigenden
Stoffen und von jedem anderen Pulver sein, das sich von dem gewählten unterscheidet.
- Die Druckluft darf kein Wasser oder Öl enthalten.
- Das Erzeugnis muss korrekt befestigt werden und es sind Gestelle einzusetzen, die eine gute Erdung desselben
gestatten.
- Der Beschichtungsapparat muss korrekt funktionieren.
- Der Brennofen muss die exakte Temperatur für eine perfekte Polymerisation aufweisen.
- Während der Bearbeitung regelmäßig Kontrollen der Vorbehandlung und des Brennens durchführen.
- Neues Pulver sieben, im empfohlenen Verhältnis zugeben und mit dem bereits vorhandenen vermischen.
- Keine Silikone oder silikonhaltige Lacke benutzen.
- Den Wert der Spannung, mit der gearbeitet werden soll, mit Sorgfalt auswählen.
- Bei der Regulierung der Luft, der Beschickung mit Pulver und der Luft des Fließbetts strikt an die Angaben im
Handbuch halten, um „Stöße" von Pulver oder andere Anomalien im Strahl zu vermeiden.
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